Bern

Der aktuelle Lehrplan für die Volksschule des Kantons Bern sieht eine sorgfältige Einführung, einen systematischen Aufbau und eine permanente Pflege der Schrift vor. Er lässt dabei offen, welche verbundene Schrift gelehrt wird. Der Lehrplan 21 geht einen Schritt weiter, indem er eine teilverbundene Schrift empfiehlt.

Diese Empfehlung tritt im Kanton Bern mit der Inkraftsetzung des Lehrplans 21 ab 1. August 2018 in Kraft.

Ist die Einführung der Deutschschweizer Basisschrift beschlossen? 

Keine Festlegung auf ein Schriftsystem.

Die Wahl des Schriftsystems wird den Lehrpersonen überlassen.

Kantonale Kontaktperson(en) 

Erziehungsdirektion des Kantons Bern
Amt für Kindergarten, Volksschule und Beratung
Dr. Sabine Bättig-Ineichen
Sulgeneckstrasse 70
3005 Bern
Tel: ++41 (0)31 633 84 71
E-Mail: sabine.baettig-ineichen@erz.be.ch

Welche Schriftlehrmittel/Fibeln werden verwendet? 

Der Handschrifterwerb ist nicht an eine bestimmte Fibel, bzw. an ein bestimmtes Lehrmittel gebunden.
Ein zusätzliches Lehrmittel ist nicht vorgesehen.

Besteht ein Lehrmittelobligatorium? 

Nein

Was ist in Bezug auf die Ausbildung von Lehrpersonen geplant? 

Einführungsangebote im Kanton Bern:

  • Schuljahr 15/16: Regionale Angebote für Kindergarten-, Unterstufen- und Basisstufenlehrpersonen und Psychomotoriktherapeutinnen und –therapeuten
  • Schuljahr 16/17: Regionale Angebote für Mittelstufenlehrpersonen und Psychomotoriktherapeutinnen und -therapeuten
  • Anschliessend als h-Angebot: Praxisberatung für Schulteams, Erfahrungsaustausch zwischen Regellehrpersonen und Psychomotoriktherapeutinnen und -therapeuten

Anschliessend im Rahmen der Einführung des LP21: Begleitung und Pflege der Basisschrift und der persönlichen Handschrift auf den verschiedenen Stufen als Aufgabe der ganzen Schule

Weitere Informationen zur Einführung